Wann braucht ein Kind Ergotherapie?

Ergotherapie behandelt Schwierigkeiten in allen Entwicklungsbereichen - also der 

Motorik-, 
Kognitions-, 
Spiel-, 
Sprach-, 
Emotional- und 
Sozialentwicklung. 

Im Zentrum der Therapie steht dabei immer das Kind mit seinem Alltagsproblem, welches das Kind verändern möchte oder von dem eine Veränderung von anderen Menschen (Eltern, Lehrer,...) erwartet und gewünscht wird. Dieses Alltagsproblem kann in allen Lebensbereichen bestehen - Selbstversorgung, Schule/Kindergarten, Freizeit.
 
Ergotherapeut*nnen sind somit umgangssprachlich übersetzt:

ALLTAGSMÖGLICHMACHER. 

Manchmal gibt es Schwierigkeiten, die nicht so einfach zu benennen oder auf den Punkt zu bringen sind, weil das Kind vielleicht mit einem unerwünschten oder auffälligen Verhalten auf seine Problematik reagiert. Dann kann es helfen, im Rahmen eines Elterngesprächs und/oder einer ergotherapeutischen Abkärung zu versuchen, dem auf den Grund zu gehen und gemeinsam Ziele zu formulieren.

Dazu kommen auch standardisierte Testverfahren zum Einsatz, vorrangig geht es aber darum,  das Kind mit all seinen Stärken und Schwächen in den Mittelpunkt zu stellen und ihm die Teilhabe am Alltag bestmöglich zu machen.

Das Wort ERGOTHERAPIE stammt von dem griechischen Wort "ergon" ab - übersetzt "HANDELN, tun". Ein unauffällig entwickeltes Kind ist in seiner HANDLUNGS-Fähigkeit nicht eingeschränkt. Es kann sich altersentsprechend bewegen, spielen, Aufgaben des Alltags meistern und kommunizieren. Ist diese HANDLUNGS-Fähigkeit aufgrund verschiedener Ursachen eingeschränkt, kommt es zu Entwicklungsstörungen. Dies wirkt sich weiter auf das Umfeld - Eltern, Freunde, Schule, Kindergarten - aus und kann zu sehr belastenden Schwierigkeiten für alle Betroffenen führen. 

Gründe für Ergotherapie

UEMF - Umschriebene Entwicklungsstörung der motorischen Funktionen

Säuglinge und Kleinkinder

(Video)

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